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La Palma
04.03.2004
von Tom Dash
Die Insel La Palma ist mit einer Fläche von 726km² etwas kleiner als der Stadtstaat Hamburg. Allerdings erheben sich
auf dieser Fläche Berge, die eine Höhe von fast 2500m erreichen. Folglich ist die Insel stark durch diese Berge
geprägt - eine größere Ebene wird man auf der Insel nicht finden. Die Berge haben auch interessante Auswirkungen auf das
Wetter. Oft ist der Himmel auf der einen Seite der Insel bedeckt, während auf der anderen Seite der Insel die
Sonne scheint. Dies kann man oft auf der Strecke zwischen der Hauptstadt Santa Cruz im Osten und dem Aridanetal
im Westen beobachten. Hat man den Tunnel durch die trennende Bergkette der Cumbre Nueva durchquert, so
sieht man sich oft völlig anderen Wetterbedingungen ausgesetzt.
Blick zurück auf der Vulkantour mit der Caldera de Taburiente im Hintergrund
Dem Wanderer bietet sich bei bewölktem Himmel meist die Möglichkeit, das schlechte Wetter unter sich zu lassen und eine
Tour oberhalb der Wolkengrenze zu wählen. Die Insel bietet dazu einerseits die bereits erwähnte Bergkette der Cumbre
Nueva, die die Insel in Osten und Westen zerteilt. Auf dem Grat dieser Bergkette entlang läuft auch die wohl eindrucksvollste
Wanderung, die La Palma zu bieten hat: die Route der Vulkane - eine Tour auf relativ jungen Vulkanen bis zur Südspitze
der Insel. Der letzte Vulkan auf dieser Tour an der Südspitze, der Teneguía, ist erst 1971 das letzte Mal ausgebrochen - die
Vulkane auf La Palma sind immer noch aktiv!
Grünes Tal im Nordosten mit üppiger Vegetation
Die zweite eindruckvolle geologische Formation auf La Palma ist die Caldera de Taburiente - einer der größten Einsturzkrater
der Erde mit einem Durchmesser von 9 km im Norden der Insel. Der Krater ist bis zu 1500 tief, bezogen auf die
umgebenden Berge. Im Innern des Kraters breitet sich geschützt durch die hohen Berge eine üppige Vegetation aus.
Das ganze Gebiet wurde 1981 aufgrund seiner Einzigartigkeit zum Nationalpark erklärt.
Typische kanarische Balkone in der Hauptstadt
Während die meisten Urlauber La Palma wegen der einzigartigen Natur und Landschaft besuchen, so lohnt es trotzdem
einen Abstecher in die Hauptstadt Santa Cruz zu unternehmen. Der alte Ortskern der Stadt wurde im Jahre 1990 unter
Denkmalschutz gestellt. Hier kann man viele der typischen, hoch angesetzten Holzbalkons sehen, die man auch in
anderen kanarischen Städten findet.
Nachbildung der "Santa Maria", mit der Kolumbus Amerika entdeckte
Santa Cruz hatte ihre Blütezeit während der spanischen Kolonialzeit in Amerika. Die Stadt war Durchgangsstation auf dem Weg
nach Westen. Mit dem Niedergang des spanischen Kolonialreiches verlor die Stadt allerdings schnell an Bedeutung.
Als Andenken an diese Zeit lässt sich in Santa Cruz eine Nachbildung der "Santa Maria" besichtigen, eines der drei Schiffe mit
denen Kolumbus nach Indien aufbrach, um dann in Amerika zu landen. Im Innern des Schiffes ist ein kleines Museum untergebracht.
Das Meer immer im Blick
Wer vom vielen Wandern ein wenig müde ist, für den hat La Palma auch ein paar Strände zu bieten. Zwar ist die Auswahl nicht
so groß wie auf den östlichen kanarischen Inseln, dafür liegt man hier meist auf schwarzem Lava-Sand!
Karte:
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Bücher:
| La Palma
Rother Wanderführer
Von Klaus Wolfsperger, Annette Miehle-Wolfsperger
Ein gut recherchierter Wanderführer in gewohnt guter Rother-Qualität.
Die Autoren sind mit dem Gelände bestens vertraut und liefern ausführliche Wegbeschreibungen.
Wie üblich sind die Touren in drei Klassen eingeteilt: leicht, mittel und schwer (blau, rot, schwarz).
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Alles auf einen Blick:
| Was? | Urlaub |
| Wo? | La Palma, kanarische Insel vor der afrikanischen Küste |
| Wie lange? | 1-4 Wochen
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| WWW | http://www.lapalma-magazin.info |
| Mit dem Flugzeug |
La Palma besitzt einen eigenen internationalen Verkehrsflughafen und wird von verschiedenen deutschen Charterfluglinien
mehrmals wöchentlich angeflogen.
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| Mit dem Schiff |
Es ist möglich von Cádiz in Spanien mit der Autofähre nach Teneriffa überzusetzen (einmal pro Woche, Fahrtdauer ca. 39 Stunden).
Von Teneriffa nach La Palma muss man dann nochmals übersetzen. Im Winter gibt es keine direkte Anschlussverbindung.
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| Geld | Zahlungsmittel ist der Euro. Am Flughafen und in den großen Städten gibt es Geldautomaten, die EC-Karten akzeptieren. |
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