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Elbavon Tom Dash Nicht nur der Sage nach dreht sich bei Elba viel um Steine. Auch die Geschichte der Insel wird von Steinen bestimmt, vor allen Dingen vom Eisenerz, das auf Elba in großen Mengen und und guten Qualitäten vorkommt. Schon die Etrusker förderten auf Elba Eisen. Mit dem Vormarsch des römischen Reiches übernahmen die Römer die Eisengewinnung von den Etruskern. Sie tauften die Insel Ilva (= Eisen), aus dem sich das heutige Elba ableitet. Erst nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Eisenerzabbau auf Elba langsam eingestellt; die letzte Mine schloss 1982. Die Hauptstadt Elbas, die gleichzeitg der größte Fährhafen der Insel ist, heißt bezeichnenderweise Portoferraio - Eisenhafen. Der zweite wichige Stein der Insel ist der Granit. Auch dieser wurde bereits von den Römern abgebaut. Viele römische Villen wurden mit Elba-Granit verziert und sogar die Säulen des Pantheons in Rom stammen aus Elba.
Bizarr geformter Granitfelsen
Im Gitterkäfig auf den Monte Capanne Für den Wanderer ist Elba aufgrund der bergigen Landschaft und der vielfältigen Natur interessant. Obwohl die Insel nur 27,5 km breit und in der Mitte an der schmalsten Stelle nur 3,5 km hoch ist, durchstößt der höchste Gipfel der Insel, der Monte Capanne, mit seinen 1019m die 1km-Marke. Den Monte Capanne kann man natürlich erwandern, man kann allerdings auch mit der einzigen Seilbahn der Insel, einer eigenwilligen Konstruktion österreichischer Bauart, hinauffahren und von oben den Blick nach Korskia und auf die anderen Inseln des toskanischen Archipels genießen. Zu Elba fällt manchem auch der Name Napoleon ein, der abgesetzte Kaiser der Franzosen, der hier ins selbstgewählte Exil gegangen ist. Statt Elba hätte der kleine Korse auch Korfu oder seine Heimat Korsika für die Verbannung wählen können, doch er entschied sich für die kleine italienische Insel. Verbannung klingt hart, de facto hat Napoleon Elba als Herrscher in Besitz genommen und ist von der einheimischen Bevölkerung wohlwollend empfangen worden. Letzlich verweilte Napoleon nicht mal ein Jahr auf Elba. Er hinterließ einige in seinem Auftrag umgebaute Residenzen und - heute - sich selbst, als kleine Figur in den Souvenirgeschäften.
Blick vom Monte Capanne nach Montecristo und das Fischerdorf Seccheto Im Westen der Insel, rund um die höchsten Gipfel Elbas findet man einige schöne Kastanien- und Kiefernwälder, in denen es sich herrlich wandern lässt. Sonst aber herrschen zwei Vegetationsformen vor: Maccia und Garrigue. Im Grunde genommen sind beide ähnlich, nur wächst die Maccia höher, weil es feuchter ist. Die Garrigue ist eher flach, maximal 2m hoch. Abseits der Wege sind beide Formen der nach der Abholzung entstandenen Vegetationen nahezu undurchdringlich. Karte:Die Karte wird geladen... Bücher:
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